England


Hier wurden bereits ab dem 15. Jahrhundert Blumen und Präsente zum Valentinstag verschenkt.

Möglicherweise kommt die Tradition, Blumen zum Valentinstag zu verschenken, von dem britischen Dichter-Ehepaar Pepys.

Samuel schrieb seiner Frau bereits 1667 Liebesbriefe, auf welche sie schließlich mit dem Übersenden eines Blumenstraußes als Zeichen ihrer Dankbarkeit reagierte.

Seither entwickelte sich die Verbindung - Blumen und Geschenke - die besonders in der englischen Oberschicht in Mode gekommen war, stetig.

Überall bilden sich Valentinspaare, die sich ihre gegenseitige Zuneigung durch das Verschicken von bereits verfassten oder selbst kreierten persönlichen Liebesbriefen und Gedichten zeigen.

Bereits Tage und Wochen im Voraus werden Vorbereitungen für diesen Tag getroffen, um den 14. Februar als Tag der Liebe zu feiern und dem Partner seine Zuneigung zu zeigen.

Besonders Kinder nehmen diesen Tag gerne zum Anlass, um sich als Erwachsene zu verkleiden und in ihrer Nachbarschaft von Tür zu Tür zu ziehen, um dort Gedichte vorzutragen oder Lieder vorzusingen.

In Wales werden sogenannte Liebeslöffel aus Holz geschnitzt und am 14. Februar dem oder der Verehrten überreicht.

Sie werden mit Herzen, Schlüsseln oder Schlüssellöchern verziert, um die eindeutige Botschaft zu übermitteln: "Dies ist der Schlüssel zu meinem Herzen!"

Im Mittelalter wurden in England sogar Namen des jeweiligen Valentinspartners aus einer Schale gezogen - der jeweilige Name wurde dann auf den Ärmel geschrieben und für eine Woche dort getragen - seither gilt der geflügelte Vers "to wear your heart on your sleeve" - "Sein Herz auf dem Ärmel tragen" (oder in Deutschland weiter verbreitet: Sein Herz auf der Zunge tragen) als Bezeichnung für jene, die ihre Gefühle vor Anderen nicht verstecken und somit zeigen, was sie empfinden.


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